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Kurs RAPD-PCR

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Die Abkürzung RAPD steht für Random Amplified Polymorphic DNA.

Bei dieser PCR-Technik werden kurze Primer verwendet (meist zehn Nukleotide lang), die bei sehr niedriger Annealingtemperatur zufällig an unbekannte Sequenzabschnitte in der genomischen DNA binden. Dabei entsteht ein »zufälliges« Bandenmuster, das aber - stets identische Versuchsbedingungen vorausgesetzt - bei Bakterien eines Stammes oder bei einer Obstsorte gleich ist. Andere Stämme oder Sorten zeigen jedoch deutliche Abweichungen. So lassen sich – ohne jegliche Kenntnis der genauen DNA-Sequenzen – z. B. Stammbäume analysieren, bakterielle Infektionsketten verfolgen, Obstsorten bestimmen oder botanische Populationsstudien durchführen.

An die theoretische Einführung per e-Learning schließt sich ein Tageskurs in unserem Labor an, in dem Sie das Erlernte unter fachkundiger Anleitung leicht in die Praxis umsetzen können.